Neuigkeiten - Studie

Neue Studie: Bis zu 4,6 Millionen Menschen könnten von Wasserkraftplänen auf dem Balkan betroffen sein

 20.07.2021

Wasserkraftwerke und Staudämme haben nicht nur zerstörerische Auswirkungen auf Flussökosysteme, sie beeinträchtigen auch die dort ansässigen Menschen auf unterschiedliche Art und Weise. In einer aktuellen Studie haben Forschende des CALTUS-Instituts Namibia ein neu entwickeltes Modell vorgestellt, um die Zahl der Menschen zu ermitteln, die vom Wasserkraftausbau in der Balkanregion potenziell betroffenen sind.

Legal Toolkit zum Schutz der Flüsse vor dem Ausbau von Wasserkraft veröffentlicht

 22.04.2021

Wir freuen uns, euch heute unser Legal Toolkit vorzustellen, das Aktivisten und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Anleitung bietet, die rechtlichen Möglichkeiten für den Fluss-Schutz zu erkennen. Das Toolkit wird am Donnerstag, 29. April (14-16h) in unserem nächsten Webinar vorgestellt.

Neue Studie: Biodiversität, mögliche Auswirkungen und rechtliche Rahmenbedingungen für den Ausbau von Wasserkraft an der Vjosa

 13.04.2021

Diese Grundlagenerhebung erläutert einerseits den Wert des Vjosa-Flusssystems als eines der wenigen verbliebenen Referenzgebiete für dynamische Augebiete in Europa und zeigt andererseits die negativen Auswirkungen auf, die Staudämme auf das Flusssystem haben könnten.

Neue Studie: Energiebeitrag von Kleinwasserkraftanlagen im Mittelmeerraum

 14.01.2021

Eine aktuellen Studie zur Wirtschaftlichkeit und Energieproduktivität bestehender und geplanter Kleinwasserkraftprojekte im europäischen Mittelmeerraum ergab, dass die Kleinwasserkraft derzeit potentiell bestenfalls 2,6 % des Bruttostromverbrauchs und 0,47 % des Primärenergieverbrauchs decken kann. Der tatsächliche Beitrag ist wahrscheinlich viel geringer.

Wasserkraftprojekte an Balkanflüssen: Update 2020

 22.12.2020

Alle zwei Jahre analysieren wir die Situation der Wasserkraftwerke am Balkan, aktualisieren die Daten zu den geplanten, im Bau befindlichen und bestehenden Kraftwerken für die gesamte Region. Seit dem letzten Update im Jahr 2018 wurden weitere 300 Wasserkraftwerke in Betrieb genommen und haben Hunderte Kilometern an Flüssen und Bächen zerstört.

Tod durch tausend Schnitte: Schwarzer Katalog der Kleinwasserkraft

 18.12.2020

In Europa sind 91 Prozent der geplanten 8.000 Wasserkraftwerke "klein". Aber wie sehen Kleinstaudämme eigentlich aus und wie wirken sie sich auf die Natur und die Arten in ihrer Umgebung aus? Nicht viele Menschen haben jemals ein Kleinwasserkraftprojekt gesehen. Deshalb haben wir diesen Katalog erstellt, der die Auswirkungen der Kleinwasserkraft mit Drohnenaufnahmen von bestehenden Staudämmen visualisiert.

Fischarten im Mittelmeerraum durch Wasserkraftboom gefährdet

 08.07.2020

Wasserkraftwerke sind eine wesentliche Ursache für den Rückgang zahlreicher Fischarten im Mittelmeerraum. Das zeigt eine neue Studie. Insgesamt wurden 251 gefährdete Süßwasser-Fischarten und deren Bestandssituation in Flüssen rund um das Mittelmeer erfasst sowie der Einfluss von bestehenden und geplanten Wasserkraftwerken auf ihren Bestand bewertet.

Neue Vjosa-Aoos Studien

 18.05.2020

Auf ihren ersten 70 km fließt die Vjosa durch griechisches Gebiet und heißt Aoos. Die letzten 20 km bis zur albanischen Grenze bleiben ungeschützt. Diese beiden Studien, beauftragt von Pindos Perivallontiki, belegen die biologische Bedeutung der Region sowie die Notwendigkeit eines grenzüberschreitenden Wildfluss-Nationalparks und zeigen, dass ein weiterer Ausbau der Wasserkraft nicht notwendig ist, um die Entwicklungsziele für erneuerbare Energien zu erreichen.

Europas Flüsse sind verdammt: über 8.700 neue Wasserkraftwerke geplant

 27.11.2019

Die erste europaweite Bestandsaufnahme bestehender und geplanter Wasserkraftwerke zeigt den immensen Druck, unter dem die Flüsse des gesamten Kontinents stehen. Zu den bisher schon bestehenden 21.387 Wasserkraftwerken sollen hauptsächlich in den Alpen und auf dem Balkan weitere 8.785 hinzukommen. Besonders auf dem Balkan sind die Auswirkungen auf Biodiversität und Gesellschaft verheerend.

Neue Studie: Subventionen für Wasserkraft am Westbalkan verwüsten die Umwelt und fließen in die Taschen einiger weniger

Kleinwasserkraftwerke erhalten in den Staaten des Westbalkans unverhältnismäßig hohe öffentliche Subventionen. Die Folgen sind große Umweltzerstörung sowie Profit für wohlhabende Geschäftsleute im Umfeld der Regierungen dieser Staaten. Der Beitrag zur Energieversorgung ist hingegen sehr gering. Dies sind die Kernergebnisse einer Studie von CEE Bankwatch Network, die heute der Öffentlichkeit präsentiert wird.

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