Neuigkeiten - Vjosa

Vjosa: Politische Spiel mit der Zukunft von Europas letztem Wildfluss

 17.12.2020

++ 94 Prozent der albanischen Bevölkerung für die Errichtung eines Vjosa-Nationalparks ++ IUCN bestätigt das Potential der Vjosa, Nationalpark zu werden ++ Albaniens Umweltminister hat gegenteilige Pläne ++ Heute informierten EcoAlbania, Riverwatch und EuroNatur die Öffentlichkeit über die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Vjosa. ++

EILMELDUNG: Wasserkraftwerk Kalivaç wird nicht gebaut, so Premierminister Edi Rama

 25.09.2020

Als Reaktion auf die Erklärung des albanischen Präsidenten Ilir Meta gab Premierminister Edi Rama heute gegenüber den Medien bekannt, dass er ebenfalls die Einrichtung eines Vjosa-Nationalparks befürwortet und dass der Kalivaç-Damm vom Umweltminister abgelehnt wurde. Wir begrüßen die heutige Erklärung des albanischen Premierministers Edi Rama, dass der Fluss Vjosa gerettet und der Kalivaç-Damm nicht gebaut wird.

Allianz gegen Staudamm an der Vjosa wächst

++ Forschungszentrum an der albanischen Vjosa eröffnet ++ Wissenschaftler üben scharfe Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten Kalivaç-Staudamm ++ Albanischer Staatspräsident spricht sich für Vjosa-Nationalpark aus ++ Auch IUCN sichert Unterstützung zu ++ Der albanische Staatspräsident Ilir Meta eröffnete heute gemeinsam mit Vertretern der Universitäten Tirana und Wien sowie dem Bürgermeister von Tepelena Tërmet Peçi das Vjosa-Forschungszentrum.

Crowdfunding: Lasst uns Kutë zum Solardorf machen!

 26.05.2020

Wir brauchen deine Hilfe: Das Dorf Kutë in Albanien – eines der sonnigsten Länder Europas – ist durch einen geplanten Staudamm an der Vjosa in ihrer Existenz bedroht. Die Dorfbewohner wollen zeigen, dass die Zerstörung des letzten Wildflusses Europas nicht notwendig ist. Sie können ihre eigene Energie auf ihren Dächern produzieren und so mehr Einkommen für die Gemeinde schaffen.

Widerstand der Wissenschaftsgemeinde gegen Ver-Dammung der Vjosa in Albanien

++ Eine der größten Wissenschaftler-Petitionen aller Zeiten verlangt ein Ende der Staudammprojekte an der Vjosa in Albanien ++ Die Wissenschaftler fordern von der albanischen Regierung, bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Wasserkraftprojekt Kalivaç wissenschaftliche Standards einzuhalten ++

Wissenschaftler für die Vjosa - Videos

 11.02.2020

Internationale und albanische Wissenschaftler erheben ihre Stimme gegen die geplanten Wasserkraftwerke an der Vjosa und ihren Zuflüssen. In diesen Videobotschaften warnen sie vor den schwerwiegenden Konsequenzen wie zum Beispiel massive Küstenerosion, Verlust von Biodiversität, Gefahr von Dammbruch aufgrund des stark erdbebengefährden Gebietes, Verlust von Einkommensquellen sowie viele weitere negative Aspekte. Wird die albanische Regierung auf die Wissenschaft zuhören?

SPENDENAUFRUF: Das Dorf Kutë in Albanien will zum Solardorf werden

 13.12.2019

Wir brauchen deine Hilfe! Spende für das Projekt und hilf zu zeigen, dass keine Staudämme auf der Vjosa notwendig sind. Die Dorfbewohner würden einen Großteil der Ackerfläche im geplanten Stausee verlieren. Stattdessen können sie ihre eigene Energie auf ihren Dächern produzieren, mehr Einkommen für die Gemeinschaft schaffen und gleichzeitig den letzten großen Wildfluss Europas retten! Jede Spende bis zum 31.12. wird von Patagonien verdoppelt! HIER SPENDEN

Rüge für Albanien: Berner Konvention fordert albanische Regierung erneut auf, Wasserkraftprojekte an der Vjosa auszusetzen

Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention hat beschlossen, das Verfahren gegen die albanische Regierung in Bezug auf die Wasserkraftwerke Pocem und Kalivac (HPP), die am Fluss Vjosa gebaut werden sollen, offen zu halten. Alarmiert ist der Ausschuss auch über den Ausbau der Wasserkraft in Nordmazedonien.

Leonardo DiCaprio erhebt seine Stimme zum Schutz der Vjosa

 11.11.2019

Prominente Unterstützung für die Vjosa: Leonardo DiCaprio macht in einem Instagram-Post auf Europas letzten Wildluss - die Vjosa - und ihre Bedrohung aufmerksam! "Dies ist einer der letzten wilden Flüsse Europas. Aber wie lange noch?", schreibt er. Leonardo DiCaprio weist auch auf die negativen Auswirkungen von Wasserkraft hin, sowie auf die wichtigen Ökosystemleistungen, die gesunde Flüsse bieten

Forschertreffen für wilde Flüsse, Tirana/Albanien

 23.10.2019

Am 18. und 19. Oktober wurde Albanien zum Hotspot der Forschung für Süßwasserökologie. Namhafte Wissenschaftler aus den USA, Japan und vielen europäischen Ländern nahmen am 18. Oktober am Wild Rivers Science Symposium und der Wild Rivers Night in Tirana teil. Am nächsten Tag befuhren sie in Paddelbooten Europas letztem großen Wildfluss - die Vjosa.